hinein~spaziert!
in die klangwelt von
pegelia gold
und art zentral
Art Zentral zelebriert eine Musik, deren Poesie sich weitab vom klar zu Kategorisierenden entfaltet. Es geht um Geschichten, die erzählt werden und um ihre unvorhergesehenen Wendungen, es geht um Emotionen, die wandelbar und um Idyllen, die gefährdet sind, und es geht auch um extreme Gefühle, die ihren musikalischen Ausdruck finden… So entsteht eine fast filmische Musik — eine Kunstmusik, die doch völlig ungekünstelt wirkt …
(Beate Sampson)
Unheimlich klingt das — wenn es im Hintergrund gefährlich rauscht
und biestig knirscht und Peggys Gesang seine fiesen Krallen ausfährt.
Oder schlicht bezaubernd — aus dem Zwischenreich, wo nichts fest gelegt ist,
niemand still stehen muss, alles fließt … (Anja Barckhausen)

(…) Das Unterfränkische Septett ART ZENTRAL und seine eigenwillig agierende Chanteuse PEGELIA GOLD erschaffen auf ihrem Debüt Klanglandschaften, auf deren wunderbar verschlungenen Pfaden sich sowohl zerbrechlicher Wohlklang als auch dissonante Stimmungen, puderige Leichtigkeit und Schwere gleichermaßen kreuzen… Die zehn Kompositionen erogieren geradezu schamanisch bittersüßes Destillat aus weltabgewandtem Jazz und Kreide zerfressenen Art Rock-Attitüden, welche man mit überdimensionierter Pipette vom exotisch anmutenden Parfüm eines Antifolk-Fräuleinwunders beträufelte (…) (Ingolf Schmock, ROCKTIMES) zum vollständigen Artikel >

Peggy Herzog / Pegelia:


frühe musikalische Erfahrungen in den Musikbereichen Independent, Impro, Punk und Blues.
1999 bis 2003: Wanderjahre durch Europa/Straßenmusik, tätig als Bildhauerin.
2004 bis 2009: Studium Jazzgesang bei Reinette van Zijtfeld-Lustig und Tine Schneider an der Hochschule für Musik Würzburg.
Kernpunkt ihrer Arbeit heute: experimentelles Songwriting, Jazz, experimentelle Musik, Neue Musik.

Dirk Rumig


Studium klassisches Saxophon bei Prof. Horst Böttcher und Hermut Gießer an der HfM Düsseldorf.
Ab 1997 Jazzsaxophon HfM Würzburg bei Leszek Zadlo, 2006 Meisterklassendiplom.
Engagements an den Theatern in Würzburg, Heilbronn, Stuttgart, Göttingen.
2006 Verleihung des „Kulturpreis Bayern“.
Tourneen durch Asien, USA und Europa.

Moritz Cartheuser


Gitarre seit 1995.
Studium an der Hfm Würzburg und dem Jazz-Insititut Berlin bei Kurt Rosenwinkel.
Arbeitete u.a. mit: Efrat Alony, Ed Partyka, Guilermo Klein...
Aktiv in unterschiedlichen Bands und Projekten: Art Zentral, Pinguin, Flashville, Phongemeinschaft.
Stilistisch bewegt sich Moritz zwischen Modern Mainstream und frei improvisierter Musik.

Alex Wienand


seit dem siebenten Lebensjahr Klavierunterricht, ab 1999 bei Prof. Friedemann Rieger in Stuttgart und bei Klaus Eidmann in Detmold.
2003 bis 2010 Studium in den Fächern Jazzklavier und klassisches Klavier an der Hochschule für Musik Würzburg bei Tine Schneider und Eva May.
Engagements für den MDR und das Orchesterdebut als Solist mit dem Staatsorchester Brandenburg.
Eigenes Projekt: Alex Wienand Trio

Constantin Herzog


Schwerpunkt seiner Arbeit liegt im Spannungsfeld zwischen Jazz, improvisierter Musik und Neuer Musik.
Jazz-Kontrabassstudium bei Rudi Engel in Würzburg und Dieter Manderscheid in Köln.
Spielte u.a. mit Kahil El'Zabar, Christoph Thewes, Ralph Beerkircher, Ketonge, Oxana Omelchuk, Hubert Winter, und im Rahmen der Cologne Jazz Night mit Marc Ducre und Sidsel Endresen.

Daniel Prätzlich


Schlagzeugspiel seit 1992, studierte Jazzschlagzeug bei Bill Elgart ab 2004 mit Abschluss des Meisterklassendiploms (2009). Aktiv in den Bereichen Jazz- und improvisierte Musik.
Eigene Projekte: Mop de Kop, BÖRK, Ambrosius V U, Bardenzimmer, O.P., Dorsch/Prätzlich, Explosition, Live-Bespielung von Filmen (freie Filme, Stummfilme), Musik für Kindertheater.

Markus Thalheimer


begann im Alter von 6 Jahren Harfe zu spielen, seit 2006 Studium Harfe HfM Würzburg bei Gisele Herbet, Junge deutsche Philharmonie, Kammermusik, Neue Musik.

Viktor Wolf


Saxophon/Flöte/
Bassklarinette

Chor Lidwine


Frauenchor

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18.12.2011, 21.00 Uhr
„B-Flat“ Berlin
www.b-flat-berlin.de

13.01.2012 ab 20 Uhr
„Ini Art Jazzfestival“ Saarbruecken


Ab Januar 2012 sind wir wieder im Studio
um das neue Album "Polaris" aufzunehmen,
für welches wir dieses Mal einen zauberhaften Frauenchor
ins Boot holen.

metamorphosen
by Andres Böhmer


Lange zagen still im Schutz der Silberhaut Lichtideen
Lässt die Brandung fadenweiche Zwirnenbraut sanft erbeben
Muterfüllt entspringt zum Fuß der Zweige alt
Unbefremdlich faltenlose Neugestalt
Leuchten spaltet den Raum
Zahmer Vergangenheit Traum

Wanderlust
by Andres Böhmer


Schwebender Huf
Streichelt Kurven ins Moos
Zeichnet Federn in den Sand
Dem Gesicht der Konstruktion
Die Erdennähe auferlegt
Wanderlust, Wanderlust
Loser Galopp
Mischt im Sprunge das Laub
Dichtet zarte Schrammen ins Eis
Ließ die Enge fremder Willen
Leer am Siedepunkt zurück
Wanderlust, Wanderlust

Zikadenwalzer
by Andres Böhmer


Ebne golden, Grillenton schwangrer Wind
Wände zart im Thymian Labyrinth
Zieht hindurch etwas wie auf Schienen
Mag der Freiheit sich nicht bedienen
Hin zum unsichtbaren Insektenkind.

Der Wald so leer
by Andres Böhmer


Zierde flieht aus meinen Gliedern
Wenn die Schritte sich entfernen
Unter Sternen lach ich leis
Obwohl nicht weiß wie lang

Such mich meiner zu entsinnen
Fremdes Drängen nie ertragen
Unbehagen nun nicht mehr
Der Wald so leer von Zwang

Der Gaul im Bach
by Andres Böhmer


Senkrecht im Bach
Schräg zur Natur
Zum Leben diagonal
Perl in der Mähne
Blumen im Schweif
Im wünschen unreal

Wellen im Kreis
Schritt im Trapez
Metall auf Kiesel klingt
Sanftes Reptil
Grün vor dem Grund
Dem Harren ein Ende
bringt

Zeichenschleier
by Andres Böhmer


Zeichenschleier sinkt wie gestiegen, reißt wie gewebt,
Sinnpyramiden fällend, auf die Spitzen stellend,
nur ein Föhn trauter Stimmen lässt das Nichts, endlos glänzen

Kenntniskronen eisig geborsten, schäumend verdampft,
Reif funkelt voll Vertrauen, in entrückten Brauen,
und ein Teppich fossiler Tulpen deckt, ferne Monde
Schsch!

[warn Teich und Röte nur die Schatulle für Erbschmuck, Schellack –
sein weißer Teint ein Sei-Spiel nur (Scham), sein Schnabel,
warn seine Schwingen wie deine nicht
wahr, alle Oden (oh Scham)
sein Speichel nur –
flog er?

Oder wer hat ihn aufgezogen?
Wars sein oder dein Schrein oder die Schnur nur, die (Schsch!) ihn hieß zu,
ihn aufaufklappte spulende Winde ihn hin dodoppelndes Abbild ihn hin (Schsch!)
stostostoßender Feder Sprung in die Lackschicht ihn hin, im Nacken surrenden Schlüssels..]

Mara Genschel



Näheres zu Peggys Solo-Projekt in Kürze
Impressum + Kontakt: Peggy Herzog
Georg Schuhmann Str. 180 | 04159 Leipzig
Tel.: +49 (03) 41 26 35 31 21 | +49 (0)1 71 / 8 40 49 49
Pekowsky@gmx.de | Internet: www.pegeliagold.de, pegeliagold.com, artzentral.de











Fotografien: Nico Manger
Illustrationen: Magdalena Gadaj | Zeichnung Chor Lidwine: Peggy Herzog
Webdesign: Magdalena Gadaj | Umsetzung: Jochen Breuer, Markus Hollinger
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